Aufruf zur Solidarisierung

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Liebe Kulturinteressierte und Kulturschaffende, Liebe Künstlerinnen und Künstler,

auf dieser Website veröffentlichen wir – der Ratschlag der von den drohenden Schließungen und Kürzungen betroffenen Pankower Einrichtungen der Kultur, Bildung und des sozialen Engagements – unsere am 15.02.2012 während der BVV-Sitzung von Klaus Lemmnitz öffentlich verlesene Solidaritätserklärung, die im Anschluss an diese Verlesung an Bezirksbürgermeister Köhne übergeben wurde. Weiterhin werden die Ereignisse im Zusammenhang mit den betroffenen Einrichtungen beobachtet und hier festgehalten.

Die Online Petition für den Erhalt aller kulturellen Einrichtungen in Pankow auf openpetition.de haben 11 658 Menschen unterschrieben! Sie wurden Anfang August 2012 im Berliner Abgeordnetenhaus eingereicht. Nach Bearbeitung schloss der Petitionsausschuss die Petition mit der Begründung, dass die Situation der Kultureinrichtungen in Pankow inzwischen von der bezirklichen Politik gesichert sei.

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an solidaritaet@prokiez.de

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4 Kommentare on “Aufruf zur Solidarisierung”

  1. jhopl sagt:

    Vielen Dank für die Initiative und die diese ersten gemeinsamen Schritte! Die Pankower Erklärung kann der beginn einer neuen Kultur in Berlin sein – einer Kultur der teilnehmenden Bürger und Bürgerinnen.

  2. Das Protestfestival „Das Theater ist kein Supermarkt“ unterstützt euch! Bitte den Protestfestival e.V. zu den Unterstützern hinzuzufügen! Solidarische Grüße Astrid Kohlmeier

  3. sabine marschner sagt:

    Liebe Besetzer der Stillen Straße,ich wünsche Euch ganz viel Kraft,Durchhaltevermögen und Solidarität durch Organisationen,Gruppen und auch einzelnen Menschen.Meine Solidarität habt Ihr ganz gewiß.Ich drücke Euch jeden Tag auf’s Neue die Daumen.Laßt Euch nicht entmutigen und bleibt bei dem Stress vor allem GESUND!!!Ich wünsche Euch baldigen ERFOLG.Laßt Euch nicht unterkriegen,von Politikern oder Saboteuren,die die Transparente zerstören.Mit Bewunderung für Eure Stärke und Euren Willen;Liebe Grüße,Sabine

  4. Lilike Holze sagt:

    Ich hoffe sehr, dass Sie Erfolg dabei haben auf eine vernuenftigere Loesung zu draengen als zur blossen „Wegorganisation“ einer gewachsenen und wichtigen Gemeinschaft! Ihr Einsatz und Ihre Zivilcourage sind immens wichtig, auch und gerade fuer die Juengeren, die heute oftmals Solidaritaet und Einsatz fuer eine nicht primaer materielle Sache kaum noch kennen. Viele sind ausschliesslich damit beschaeftigt, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, vergessen aber ganz, was die Kraft einer sozialen Gemeinschaft bewirken kann. Vielen Dank fuer diese Lektion!

    Ich finde es auch gut, dass es Menschen gibt, die nicht nur klagen ueber empfundenes Unrecht sondern aktiv werden! Das sollte es in Deutschland viel oefter geben.

    Das Kostenargument ist natuerlich ein Totschlaeger fuer jedwede konstruktive Diskussion. Im in der ARD ausgestrahlten Film wurde ja sehr deutlich, dass es auf seiten der Stadt keinerlei Beweglichkeit und Kreativitaet bei der Entwicklung eines Loesungsansatzes gibt. Denken Sie bei der kommenden Wahl daran! Auch wenn die Stadt sich viele Einrichtungen in der bestehenden Form nicht mehr leisten kann und/oder mag, gibt es in vielen Faellen sicherlich Aus-Wege, z.B. durch Synergien und gezieltere „Zusammenlegungen“ (anstelle blosser Herumschiebereien von Kursangeboten auf dem Papier). Einfaches „Umverteilen“ auf „freie Raeume“ mit Kurzzeitvertraegen fuer die (schwache) Einzelgruppe/den Einzelkurs sind ein bequemer und garantierter Weg, um auf laengere Sicht alle aehnlichen Gemeinschaften im Ansatz zu ersticken. Es besteht zudem der Verdacht, dass es sich zumindest teilweise um ‚false economy‘ handelt – zum Einen duerfte das Einsparungspotential an Rentnertreffs nicht sehr hoch anzusetzen sein und zum anderen werden hier mutwillig Strukturen zerstoert, die vor allem der wachsenden Zahl von neuen Rentnern gerecht werden muessten!

    Viel Glueck! Vielleicht hilft Ihre Publizitaet jetzt weiter. Passen Sie gut auf sich und aufeinander auf. Meinungsverschiedenheiten sind menschlich und verkraftbar.


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